M.U.F.T. - Münchner Union zur Förderung von Talenten

Vereinssatzung – Münchner Union zur Förderung von Talenten

München, 23.08.2016

 

Beschlossen auf der Gründungsversammlung am 23.08.2016 in München.

Ziel: Eingetragen im Vereinsregister des Amtsgerichts _________ unter der Registernummer

VR ___________ am __.__.2016.

 

 

Präambel

 

Die Arbeit des Vereins „Münchner Union zur Förderung von Talenten“ basiert auf der Förderung und Erhaltung der Musik- und Kulturvielfalt in München.

 

Der Verein fördert die Präsentation neuer Projekte von regionalen und überregionalen Künstlern, indem er ihnen gemeinsame Auftritte und Veranstaltungen mit stilprägenden Musikern und Musikerinnen aus dem In- und Ausland ermöglicht und so die Kulturszene belebt.

Das bietet Münchner Bands die Möglichkeit, sich besser im In- und Ausland zu vernetzen.

Auch spricht diese Kombination ein größeres Publikum an als reine Newcomer Veranstaltungen oder kommerziellen Rockwettbewerbe.

Das professionelle Umfeld soll insbesondere auch Jugendlichen die Möglichkeit bieten, sich aktiv mit Musik auseinanderzusetzen.

 

In diesem Sinne gibt sich „Münchner Union zur Förderung von Talenten“ folgende Satzung:

 

§ 1        Name, Sitz, Geschäftsjahr

(1)  Der Verein führt den Namen „Münchner Union zur Förderung von Talenten“.

(2)  Er hat seinen Sitz in München und soll ins Vereinsregister eingetragen werden. Nach der Eintragung führt der Verein den Namenszusatz „e. V.“.

(3)  Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr

 

§ 2        Zweck und Aufgaben des Vereins

(1)  Zweck des Vereins ist es, vielfältige Kunst und Kultur in der Stadt München zu fördern und auszubauen.

Neuen, bisher unbekannten Musikern und Musikprojekten wird die Möglichkeit gegeben, in einem professionellen Rahmen mit professionellen Musikern aufzutreten. Dieser professionelle Rahmen umfasst sowohl den Veranstaltungsort, die zur Verfügung gestellte Technik als auch den gemeinsamen Auftritt mit überregionalen Künstlern aus dem In- und Ausland. Damit erreichen wir, dass die Münchener Künstler auch Publikum außerhalb Ihres Umfeldes ansprechen und die Möglichkeit haben, durch diesen Austausch Ihrerseits Kontakte zu Kulturszenen außerhalb Münchens aufzubauen. Wir ermutigen und fördern alle Künstler, die mit Ihrem Engagement die Ziele des Vereins mitverfolgen.

(2)  Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch

·      Bereitstellen von Veranstaltungsorten und falls notwendig Übernachtungsmöglichkeiten für die Künstler in München;

·      Bereitstellung professioneller Veranstaltungstechnik;

·      Durchführung von Konzertveranstaltungen und Ausstellungen.

 

§ 3        Steuerbegünstigung

 

(1)  Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abgabenverordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

 

(2)  Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Mitglieder haben bei ihrem Ausscheiden keinerlei Ansprüche an das Vereinsvermögen. Keine Person darf durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

§ 4        Mittel des Vereins

 

(1)  Erlöse aus Veranstaltungen

 

(2)  Erträge aus dem Vereinsvermögen

 

(3)  Geld- und Sachspenden

 

(4)  Mitgliedsbeiträge

 

(5)  Etwaige Zuschüsse und Subventionen der öffentlichen Hand

 

§ 5        Mitgliedschaft

 

(1)  Mitglied kann jede natürliche Person werden, die sich zu den Zielen des Vereins bekennt.

 

(2)  Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Mit der Aufnahme ist ein jährlicher Mitgliedsbeitrag zu entrichten. Die Höhe dieses Beitrags wird durch Beschluss der Mitgliederversammlung mit absoluter Mehrheit festgelegt. 


 

(3)  Jedes Mitglied hat bei der Mitgliederversammlung das aktive und passive Wahlrecht.

 

(4)  Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt oder Ausschluss.

 

(5)  Der Austritt eines Mitglieds ist unter Einhaltung einer vierwöchigen Kündigungsfrist zum Ende eines jeden Jahres möglich      . Er ist in schriftlicher Form an den Vorstand zu entrichten.

 

(6)  Der Ausschluss eines Mitglieds kann durch Beschluss des Vorstandes ausgesprochen werden, wenn das Mitglied das Ansehen oder die Interessen des Vereins schädigt oder seiner Beitragspflicht nicht nachkommt. Gegen den Beschluss kann das Mitglied die Mitgliederversammlung anrufen. Diese entscheidet endgültig. Das Mitglied ist zu dieser Versammlung einzuladen und anzuhören.

 

§ 6        Organe des Vereins  

 

Die Organe des Vereins sind:

a)    Mitgliederversammlung

b)    Vorstand       

 

§ 7        Mitgliederversammlung

 

(1)  Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung. Sie wird in der Regel vom Vorstandsvorsitzenden geleitet.

 

(2)  Die Mitgliederversammlung stellt die Richtlinien für die Arbeit des Vereins auf und entscheidet Fragen von grundsätzlicher Bedeutung. Zu den Aufgaben der Mitgliederversammlung gehören insbesondere:

 

a)    Wahl und Abwahl des Vorstandes

b)    Beratung über den Stand und die Planung der Arbeit

c)     Genehmigung des vom Vorstand vorgelegten Wirtschafts- und Investitionsplans

d)    Beschlussfassung über den Jahresabschluss

e)    Entgegenahme des Geschäftsberichtes des Vorstandes

f)     Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstandes

g)    Erlass der Beitragsordnung, die nicht Bestandteil der Satzung ist

h)    Erlass einer Geschäftsordnung für den Vorstand

i)      Beschlussfassung über die Übernahme neuer Aufgaben oder den Rückzug aus Aufgaben seitens des Vereins

j)      Beschlussfassung über Änderungen der Satzung und die Auflösung des Vereins.

 

(3)  Zur Mitgliederversammlung wird vom Vorstandsvorsitzenden unter Angabe der vorläufigen Tagesordnung mindestens vier Wochen vorher schriftlich und per Mail eingeladen. Sie tagt so oft es erforderlich ist, in der Regel einmal im Jahr. 


 

(4)  Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet statt, wenn mindestens 25 % der Mitglieder sie unter Angabe von Gründen verlangen. Sie muss längstens fünf Wochen nach Eingang des Antrags auf schriftliche Berufung tagen.

 

(5)  Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst.

 

(6)  Über die Beschlüsse und, soweit zum Verständnis über deren Zustandekommen erforderlich, auch über den wesentlichen Verlauf der Verhandlung, ist eine Niederschrift anzufertigen. Sie wird vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer unterschrieben.

 

§ 8        Vorstand

 

(1)  Der Vorstand besteht aus folgenden Mitgliedern:

a)    dem Vorsitzenden

b)    dem stellvertretenden Vorsitzenden

c)     und dem Schatzmeister.

 

(2)  Sie bilden den Vorstand im Sinne von § 26 BGB. Die Vorstandsmitglieder sind ehrenamtlich tätig.

(3)  Bei Bedarf können Vereins- und Organämter entgeltlich gegen eine Aufwandspauschale nach § 3 Nr. 26a EStG von maximal € 200,00 monatlich ausgeführt werden. Die Entscheidung darüber trifft die Gründungsversammlung.

(4)  Der geschäftsführende Vorstand kann bei Bedarf und unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse und der Haushaltslage Aufträge über Tätigkeiten für den Verein gegen eine angemessene Vergütung oder Honorierung an Dritte vergeben

(5)  Zur rechtsverbindlichen Vertretung genügt die gemeinsame Zeichnung durch zwei Mitglieder des Vorstandes.

(6)  Die Amtszeit der Vorstandsmitglieder beträgt 2 Jahre. Sie bleiben bis zur Bestellung des neuen Vorstandes im Amt.

 

(7)  Der Vorstand soll in der Regel monatlich tagen.

 

(8)  Die Beschlüsse sind schriftlich zu protokollieren und von dem Vorstandsvorsitzenden zu unterzeichnen.

 

§ 9        Satzungsänderungen und Auflösung

 

(1)  Über Satzungsänderungen, die Änderung des Vereinszwecks und die Auflösung entscheidet die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden Stimmberechtigten. Vorschläge zu Satzungsänderungen, Zweckänderungen und zur Auflösung sind den Mitgliedern bis spätestens einen Monat vor der Sitzung der Mitgliederversammlung zuzuleiten.

 

(2)  Änderungen oder Ergänzungen der Satzung, die von der zuständigen Registerbehörde oder vom Finanzamt vorgeschrieben werden, werden vom Vorstand umgesetzt und bedürfen keiner Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung. Sie sind den Mitgliedern spätestens mit der nächsten Einladung zur Mitgliederversammlung mitzuteilen.

 

(3)  Bei Auflösung, bei Entziehung der Rechtsfähigkeit des Vereins oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke fällt das gesamte Vermögen an „Glockenbachwerkstatt e.V.“, und zwar mit der Auflage, es entsprechend seinen bisherigen Zielen und Aufgaben ausschließlich und unmittelbar gemäß § 2 zu verwenden.